Long time no post

Due to a serious illness I have not been active on the blog for a very long time. Luckily I feel much better now and I’ve already started working again a while ago. It is wonderful to be back at the Institute of Journalism and Communication Research in Hanover (IJK) and a lot has happened here, not only in terms of staff. Sadly, a few longtime and dear colleagues have moved on in the meantime to new exciting jobs or – also new and exciting I guess – retirement. I did not have the chance to say goodbye in person but I wish them all the best. Still, I miss you. However, I have gained a number of young colleagues, which is very refreshing. The teamspirit is like no other here, and hopefully that will never change.

I am also pleased that I was involved in the recruitment of two very intersting and important projects, which were approved during my absense and that can now really kick off. Both projects deserve an extensive description here on the blog, but for now I will give you just a little teaser:

The first is the „Coding With the Crowd“ project, which I was able to acquire together with Anja Dittrich. In the project we will shed light on the coding process of standard content analysis using crowdworkers as coders. The project is sponsored by DGOF research funding. I am already looking forward to the implementation of this small but fine method study.

Secondly, the Institute received funding from the Ministry of Education and Research of Lower Saxony for the introduction of computational methods into research and teaching at IJK. This project will run for three years and aims to make the transition to a new methodology as gentle as possible. We are planning dialogues with practitioners and scientists, advanced method training for the staff and best practice courses for the curricullum of all study tracks. I am implementing the „Communication Data Science“ project together with my colleague Jule Scheper. I really apreciate the chance to be able to think long-term and fundamentally about this challenge. I am pleased about the opportunity to extend and deepen the well-founded methodological training here at the institute with my work.

That’s it for today. I will soon report more about both projects.

Goodbye Stuttgart, Hallo Hannover!

Unfassbar, was man innerhalb von fünf Tagen alles schaffen kann: Vorstellungsgespräch, Disputation und Umzug. Meine Zeit in Hohenheim geht nun zu Ende und ich blicke zurück auf knapp sechs ebenso abwechslungsreiche wie spannende „Lehr- und Wanderjahre“. Vermissen werde ich vor allem die vielen Kollegen und die gemeinsamen Mittagsrunden, den fachlichen Austausch und das Socializing. Tatsächlich habe ich an meinem letzten Tag in Hohenheim auch gleichzeitig meinen akademischen Abschluss dort gemacht. Ich freue mich sehr über eine gelungene Disputation und einen noch gelungeneren Sektempfang, bei dem nicht nur die Kollegen, Doktorväter, Freunde und natürlich meine Familie dabei waren, sondern auch einige Teilnehmer der Methodentagung, die gleichzeitig stattfand.

Seit Dienstag ist nun auch klar wohin es beruflich geht: Sozusagen zurück nach Hause, ans IJK in Hannover. Ich bin sehr gespannt darauf, was sich dort verändert hat und was nicht und ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die mich dort erwarten.

Korrelierte Korrelationen

Vor einiger Zeit habe ich mich für ein Kapitel im DFG-Projekt “Die Diffusion der Medieninnovation Web 2.0″ damit beschäftigt, verschiedene von einander abhängige Korrelationen zu vergleichen. Ziel war es dabei, mit einem Signifikanztest feststellen zu können, ob der Zusammenhang zwischen der Nutzung von Sozialen Netzwerkplattformen und dem Sozialen Kapital einer Person stärker ist, als zwischen der Nutzung anderer Web-Anwendungen und dem Sozialen Kapital. Da der Korrelationskoeffizient r nicht als Maßzahl im Sinne einer Intervallskala interpretiert werden darf, müssen laut Bortz die Fischer-Z-Werte berechnet werden. – Dann kann man dann zwar Abstände vergleichen, aber weiß ja immernoch nicht ob diese signifikant unterschiedlich sind.

Ich fand zunächst dieses Tool das einen Signifikanztest bietet, jedoch meinem Problem nicht entspricht, weil es hier voneinander völlig unabhängige Korrelationskoeffizienten verglichen werden sollen. Meine Korrelationen sind jedoch nicht unabhängig – eine der Variablen kann als abhängig und die anderen beeinflussend interpretiert werden. Nach einiger Suche stieß ich auf den Artikel von Meng, Rosenstein und Rubin (1992), die eine Lösung vorschlagen und dabei nicht nur auf den Vergleich zweier sondern sogar mehrerer Korrelationen eingehen. Da lohnte sich das genaue Lesen des Artikels und weil das Ausrechnen per Hand auf Dauer etwas mühsam wäre habe ich mir als Hilfestellung ebenfalls eine Excel-Tabelle erstellt, die ich hier zur Verfügung stelle. Viel Spaß damit 🙂